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Station Ausserberg
Der Zug hält fast vor der Haustüre des Hotels, einem alten Walliserhaus, mit Blumen reich geschmückt und einer einladenden Sonnenterrasse. Unseren Schlaf vermögen die wenigen Nacht und Güterzüge der nahen Zuglinie nicht zu stören. Der Blick aus dem heimeligen Zimmer auf die Mischabelgruppe ist grandios.

Kulinarisches
Obwohl auf der Speisekarte auch Vollwertgerichte aufgeführt sind, haben wir uns am ersten Abend von Walliserspezialitäten verführen lassen. Die Käseschnitten und auch das Raclette, welches direkt auf der Terrasse gemacht wird, schmeckten sehr gut. Der Weisswein, aus Eigenanbau, hat uns die ganze Woche begleitet. Das Salatbuffet erfreut mit Saisonsalaten, zum Teil aus eigener Gartenernte der Wirtsfamilie Leiggener. Walliser- und anderes Brot und Butter stehen bereit.

Für die herrlich leichte und luftige Omelette wird der Dinkel frisch gemahlen. Ebenso für die Galetten mit Gemüse. (Dinkel vom Bürklihof, Nänikon, und Biofarm.) Die Wirtsleute, welche beide aus Ausserberg stammen, beziehen viele Produkte wie Fleisch, Eier, Kartoffeln, Brot und Beeren direkt von Produzentlnnen am Ort, darunter auch einer KAG-Produzentenfamilie.

Das Buffet bietet immer wieder frischgebackene Kuchen. Zum Morgenessen stehen verschiedene Brote, eine Flockenmischung, ein herrlich mildes, sämiges Joghurt bereit, wie auch Butter am Stück, verschiedene Konfitüren in Glasschalen, Käse usw. Die auf den Tischen stehenden "Abfallkübeli" bleiben Leer, weil es keinen Abfall gibt.

Für die herrlich leichte und luftige Omelette wird der Dinkel frisch gemahlen. Ebenso für die Galetten mit Gemüse. (Dinkel vom Bürklihof, Nänikon, und Biofarm.) Die Wirtsleute, welche beide aus Ausserberg stammen, beziehen viele Produkte wie Fleisch, Eier, Kartoffeln, Brot und Beeren direkt von Produzentlnnen am Ort, darunter auch einer KAG-Produzentenfamilie.

Das Buffet bietet immer wieder frischgebackene Kuchen. Zum Morgenessen stehen verschiedene Brote, eine Flockenmischung, ein herrlich mildes, sämiges Joghurt bereit, wie auch Butter am Stück, verschiedene Konfitüren in Glasschalen, Käse usw. Die auf den Tischen stehenden "Abfallkübeli" bleiben Leer, weil es keinen Abfall gibt.

Den Suonen entlang

Das Wasser gehört für die Bewohner der Lötschberg-Südrampe zu den allergrössten Kostbarkeiten. Es muss, da diese sonnigen Talhänge besonders arm an Quellen sind, über weite Strecken herbeigeführt werden. Ohne eine künstliche Bewässerung der Wiesen, Weiden Acker und Gärten wäre eine Landwirtschaft in diesem trockenen Gebiet völlig undenkbar. So entstand vor vielen Jahrhunderten das heute zu Recht als Meisterwerk der Bewässerungskunst gepriesene Wasserleitungswerk der Bisses (Suonen).

Zahlreiche Wanderungen locken, zum Beispiel jene zum "Niwärch". Diese Suone führt seit 1381 Gletscherwasser durch das wilde Baltschiedertal zu den sonnigen Hängen.

Nur für Schwindelfreie

Vom Bahnhof Ausserberg geht es hinauf, am Gemeindehaus vorbei, der Forststrasse entlang Richtung "Niwärch", zirka eine Stunde. Bei der Holztafel "BaItschiedertal, Landschaftsschutzgebiet" können nicht ganz Schwindelfreie, mit Taschenlampe versehen, den parallel zum Weg verlaufenden Stollen wählen. Wir biegen nach rechts auf den Suonenweg ein. Der Bisse entlang führt ein schmaler Fussweg, der dem Unterhalt und der Kontrolle der Wasserleitung dient. Dieser ist sehr abwechslungsreich, anfangs durch lichten Wald mit Birken, Erlen, Mehlbäumen, Flaumeichen, später durch geschlossenere Vegetation. Besonders an heissen Tagen sind die schattenspendenden Bäume wohltuend. Ein- bis zweimal führt der Weg bei waghalsigen Felskonstruktionen über schmale Latten (mit Halteseilen im Felsen). Da ist Schwindelfreiheit von Vorteil. Auf der ganzen Strecke begleitet uns das Rauschen und Gurgeln des Gletscherwassers in der Bisse.

Nach den eher kribbeligen und abschüssigen Stellen im Felsen folgt ein erholsamer, herrlicher Weg durch lichte Wäldchen. Eine Vielzahl von Blumen wie Waldweidenröschen, Glokkenblume, Wilde Möhre, Kugelförmiger Lauch und verschiedene Gräser erfreuen auf Schritt und Tritt das Auge. In den Felsensteppen leuchten rote Berberitzen und oranger Sanddorn. Nach zirka einer Stunde erreichen wir "Ze Steinu" mit einigen Maiensäss-Ställen - ein schöner Platz zum Rasten. Von dort lockt das wilde Baltschiedertal zum Weitergehen. Wir machen uns aber auf den Rückweg, der bis zum BLS-Bahnhof Eggerberg gut zwei Stunden dauert. Unlerhalb von "Ze Steinu" überqueren wir den Baltschiederbach, um auf der andern Talseite, der "Gorperi" entlang, nach Eggerberg zu gelangen. Auch dieser Weg ist sehr abwechslungsreich. Tief unten rauscht der Baltschiederbach, öfters sprüht ein Wasserfall über den Weg. Gefährliche Stellen sind durch kurze Tunnels ersetzt worden. Und immer wieder schweift der Blick in die Region der Viertausender, Breithorn, Mischabelgruppe.